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VfL Oythe wird auch im dritten Spiel seiner Favoritenrolle gerecht

Genau 76 Minuten brauchten die Spielerinnen vom VFL-Oythe, um den SV Energie Cottbus wieder auf die lange Busfahrt nach Hause zu schicken. Deutlich und souverän siegte das Team von Zoran Nikolic mit 3:0 vor einem wieder einmal lautstarken Publikum.


Nach den Verletzungssorgen in der vergangenen Woche konnte Nikolic trotzdem auf seine bewährte Start 6 zurückgreifen. Lediglich Lisa Lammers musste aufgrund Ihrer Daumenverletzung pausieren, wofür Theresa Stolle das erste Mal in die Startformation rückte. Sie schloss nahtlos an ihre überzeugende Leistung aus dem Spiel in Hildesheim an und setzte die gegnerische Mannschaft vor allem mit starken Aufschlägen unter Druck.

Vom ersten Satz an lautete die Vorgabe druckvoll aufschlagen, um Cottbus nicht ins Spiel kommen zu lassen. Gesagt – Getan. Nahezu alle Spielerinnen konnten mit mehreren direkten Punkten im Aufschlag überzeugen und Cottbus hatte starke Probleme einen sauberen Spielaufbau aufs Feld zu bringen. Die Partie verlief zu Beginn ausgeglichen, bis zur Mitte des ersten Satzes die VFL-Damen dem Spiel ihren Stempel aufdrückten und mit 25:15 davonliefen.

Der zweite Satz begann etwas wackliger auf Seiten der Gastgeberinnen und Cottbus witterte kurz eine kleine Chance, doch das Spielgeschehen mit zu beeinflussen. Nach einigen vergebenen Angriffschancen ging es mit 4:8 in die erste technische Auszeit. Zoran Nikolic blieb ruhig und sprach seinen Spielerinnen nochmal gut zu, wieder mehr Mut mit an die Aufschlaglinie zu nehmen. Youngster Theresa Stolle nahm sich diese Ansage sofort zu Herzen und brachte ihr Team bis zum Stand von 12:8 zurück ins Spiel. Die weit angereisten Gegner hatten den starken Angriffen durch die Außenpositionen von Yuka Kitsui und Carina Mählmeyer nicht mehr viel entgegenzusetzen. Das erneut beinahe fehlerlose Annahmespiel des VFL erleichterte der stark agierenden Tetyana Khyliuk ihre Aufgabe und sie konnte alle Angreiferinnen variabel einsetzen. Stolle und Zoltanska punkteten munter über die Mitte und brachten den Satz ungefährdet mit 25:18 nach Hause.


Nun sollte auch ein glattes 3:0 zum Ende des Abends auf der Anzeigetafel stehen. Keine Spielerin ließ im dritten Satz nach und die Marschroute blieb die gleiche. Diesmal durfte Carina Mählmeyer von der Aufschlaglinie zaubern und steuerte 11 Punkte (13:9 bis 24:9) zum Satzgewinn bei.

Am Ende des dritten Satzes durfte dann auch noch die 17-Jährige Mariele Meyer ihre ersten Schritte in der zweiten Bundesliga Nord machen. Khyliuk bediente die Mittelblockerin sofort und sie trug sich unmittelbar mit einem Angriffspunkt in die Statistik des Spiels ein. Ein schöner Abschluss für das konzentrierte Auftreten der gesamten Mannschaft.

Tetyana Khyliuk durfte sich im Anschluss verdient ihre erste goldene MVP Medaille abholen.

Der blitzsaubere Start mit drei Siegen, soll am kommenden Sonntag dann im Pokal gegen die Nachbarn aus Lohne weiter ausgebaut werden. Wir hoffen auch hier wieder auf die Unterstützung durch unsere lautstarken Fans.


Bericht: Franka Poniewaz

Fotos: Tino Trubel | VEC-Foto



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